COVVES

Einen neuen Vibe, einen eigenen Klang, haben COVVES in fünf Jahren akribischer Suche geschmiedet: New Wave, Dark Disco und Post-Rock sind dabei Bausteine, die warme Assoziationen wecken – aber in der Mischung klingen wie bei keiner anderen Band aus München; vielleicht keiner anderen Band überhaupt. Und größer, als es von einem unbekannten Quartett fernab der Pop-Hotspots Berlin oder Hamburg zu erwarten wäre. Entstanden sind COVVES vor gut zehn Jahren aus der musikalischen Verbindung der Songwriter Richard Mahlke und Marco Rose. Nach mehreren Häutungen und intensiver Suche nach ihrem Sound hat die Band nun die bekannten Genre-Korsetts abgelegt.

covves.de

Dobré

Dobré sind seit Jahren eine der vielseitigsten Indie-Bands in ganz Bayern. Zwischen Indie-Folk-Bangern, bluesigem Retro-Rock, Springsteen-haften Hymnen und zauberhaften Singer-Songwriter- Balladen erschaffen Joe und Band immer wieder Melodien für die Ewigkeit, wie zum Beispiel „Going Under“, den Titelsong des Bayern-2-Podcasts „Eltern ohne Filter“. Dobré live zu sehen, das lohnt sich, ganz gleich ob im akustischen Setting, im schwitzigen Club oder auf dem Festival. Für Dobré ist kein Gig wie der andere, jedes Publikum bekommt genau das, was es verdient – das Beste, was Dobré zu bieten hat.

do-the-dobre.de

DIE PROKRASTINATION

Obwohl die Band aus München kommt, klingt sie laut Programmheft eher nach West-Berlin und erinnert teilweise an Ideal oder Velvet Underground. Ihr aktuelles Album „Vakuum“ wurde im Allgäu aufgenommen und in London finalisiert. Die vierköpfige Band verbindet energiegeladene Songs mit ausgearbeiteten Arrangements, eingängigen Refrains, melancholischen Melodien und punkigen Gitarrenriffs. Zeitgemäße Texte treffen auf Indie-Rock-Melodien; die Musik bleibt tanzbar, besitzt aber genügend Ecken und Kanten.

instagram.com/dieprokrastination

Das Kitsch

Die galanteste Dandy-Band dieser Tage spendiert der Welt ein neues Album, endlich, oder besser, unendlich, denn der Titel ist Versprechen und Erfüllung zugleich: „Dauerschleife“ heißt die Platte und beschreibt die schwere Leichtigkeit ihrer Songs wie die andauernde Verheißung eines nicht enden wollenden Sommers: träge, vibrierend, salzig und heiß. Gitarre und Synthies flirren über das Tape, spülen 80s-Vibes an den Strand und große Gefühle zurück in die Wellen. Schlagzeug (Simon Kerler) und Bass (Niklas Rehle) geben der Saison den Beat und dem Wind ein Zeichen. Die Liebe liegt da schon längst im Arm, klar, „der Himmel zahlt den Aufenthalt zu zweit“ – und Martin Schenk weiß, wie er das Ganze betörend sachlich besingt; während das Meer schreit und sie nicht weiß, dass er sie liebt.

instagram.com/daskitsch

Dafalgan

Dafalgan feilt weiter an der kaputten Utopie des Techno mit Hilfe seiner teilweise nervösen Modulartechnik und straighten Kickdrums und anderem elektronischen Gewirr und Drone-Sounds. Dunkel wummert es in der Sackgasse der Geschichte.

dafalgan.bandcamp.com

Eshna_TRON

Die futuristische Unterhaltungsmusik – die Eshna_TRON in ihrer Mischung aus Disco, House, Ambient, Dub und Illbient erzeugt – ist sich nicht nur der globalen Ausbeutungsstrukturen ihres musikalischen Handels bewusst, sie präpariert sie in einer Live-Collage, die Spuren von Bollywood-Arien und Lehár-Dialogen enthalten kann. So werden die wechselseitigen kulturellen Diebstähle, Aneignungen und Verformungen zwischen vermeintlichen Pop- und Machtzentren und peripheren Popkulturen verdeutlicht und umgekehrt. Der westlich dominierten Fusion des Pop-Kolonialismus der Weltmusik setzen Eshna_TRON das Konzept der „Fission“, der (Zer-)Teilung, Spaltung, des Ausfransens und des Hybriden entgegen.

soundcloud.com/eshna_tron

Flaming Fenix

Knackige Gitarren, treibende Beats und ein Sound voller Freiheit: Flaming Fenix bringen den rohen Vibe des Backyard-Rocks auf die Bühne. Seit über zehn Jahren stehen die fünf Musiker aus Ingolstadt für ehrlichen, handgemachten Rock. Mit mehrstimmigem Gesang erzählen sie Geschichten von Liebe, Verlust und Neuanfang. Mit ihrem neuen Album „Shameless“ gehen sie auf Tour und bringen ihre Musik direkt zu den Fans – authentisch, leidenschaftlich und am stärksten live.

flamingfenix.com

FLUXTRON

FLUXTRON ist die Synergie aus technischem Deep-Dive und musikalischem Instinkt. Martin Fuchs (Creative Technologist) und Christian Schnall (Producer/DJ) kreieren mit ihren Modular-Synthesizern einen Sound zwischen Dub House und Organic Techno. Alles echt, alles physisch, alles live, ohne Fangnetz. Kein Computer, aber mit maximaler Energie bringen sie das direkt und spontan auf die Bühnen und in die Clubs. Jedes Set ist eine Momentaufnahme – eine einzigartige Performance, die von der Interaktion zwischen Mensch
und Maschine lebt. Es ist die pure Rückbesinnung auf das echte Handwerk der elektronischen Musik – physisch, unmittelbar und absolut hypnotisch.

instagram.com/flux.tron

Junit

Welcome to the family! JUNIT sind zwei Cousinen, die es nie geschafft haben, sich musikalisch von einander zu trennen. Schon mit sieben Jahren haben sie absolute Hits geschrieben (zumindest hat Großmama das gesagt). Heute, viele Jahre später, können sie mit Stolz sagen: Dieses Niveau wurde mindestens gehalten. Zusammen mit ihrer großartigen Band konnte das Songwriting-Duo seinen eigenen Sound entwickeln: Ein bisschen Indie, ein bisschen Pop, mal verträumt, mal  treibend, aber immer mit viel Gefühl, ehrlichen Texten und Melodien, die hängen bleiben. Bereit für deinen nächsten Marmeladenglasmoment? Komm vorbei!

junit.bandcamp.com

KIDSØ

Ein Beat wie ein Pulsschlag. Ein Glockenspiel. Synthesizer-Sounds, die harmonisch, fast tastend beginnen, langsam dunkler werden, leise dröhnen, den Puls behutsam hochtreiben, während immer wieder wunderschöne Stimmen durch den Track wehen. „Fir“, das Titelstück des Debütalbums von KIDSØ, zieht einen auf fast magische Weise in einen Sound, den man zugleich hören und fühlen will. Er ist das, was man vielleicht am besten als tanzbare Melancholie bezeichnen könnte. Oder, wie Moritz Graßinger (Analog- Synths, Piano, Percussions) und Martin Schneider (Schlagzeug, E-Percussions, Videoinstallation) manchmal lächelnd sagen: „elektronische Musik für Menschen, die sonst nicht so oft elektronische Musik hören“.

kidso-music.com