Patrick Aere

Patrick Aere ist ein schweizerisch-costa-ricanischer Senior Media Designer und bildender Künstler, und lebt und arbeitet zurzeit in München. Studiert hat er an der Universidad de Costa Rica (UCR) und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), sowie an der Copenhagen Institute of Interaction Design (CIID) Summer School. In seiner künstlerischen Praxis untersucht er die Beziehung zwischen Menschen und digitaler Technologie, was sich auch in seinem VJing Set für das Digitalanalog Festival widerspiegeln soll. Durch das Live-Mischen von handgezeichneten Illustrationen, Animationen und algorithmischer Kunst, sowie das Verwenden von KI-generierten Bildern, möchte er auf eine sehr persönliche Weise ein immersives Erlebnis für die Teilnehmer schaffen.

VJ danigore

VJ danigore kombiniert analoge Feedback Loops & Glitch Art mit selbst kreierten minimalistischen Animationen. Ergänzt durch digitale Effekte und Typographie erschafft sie eine Bildwelt die Motion Design mit Noise, Flimmern und Filmmaterial verbindet. Ihre Spielwiese ist das  Spannungsfeld zwischen analogen Signalen und der digitalen Welt, in der sie sich zuhause fühlt. Live vervollständigt sie die Münchner Noise-Punk Band Triebe.

https://www.dgoerzen.com

Zava

Für Digitalanalog 2024 tritt Zava sowohl als VJ wie auch als Musiker auf.

Multimedia-Creative-Engine, Web-Programmierer, Designer definiert seine Arbeit als „dirty-glamour“. Seine Herangehensweise an Vjing ist gekennzeichnet durch einen massiven Einsatz von gewachsenem und unreinem Fotomaterial und einfachen 3D-Objekten. Kontinuierliche Sequenzen, Wiederholungen, horizontale Entwicklung von Bildern, Icons, Linien, Punkten. Begleitet die Band WhåZho.

zava.biz

Digitalanalog 2025


Das 25. Digitalanalog Festival findet am 10.+ 11. Oktober 2025 bei freiem Eintritt im Muffatwerk All Areas (Muffathalle, Cafè, Ampere, Studios & mehr) statt. Die Schirmherrschaft des Festivals übernimmt wie gewohnt der Oberbürgermeister der LHS München, Dieter Reiter.

-> Hier geht es zum diesjährigen Programmheft!

-> Und hier zum aktuellen Timetable!

Als 2002 das erste Digitalanalog-Festival gefeiert wurde, hätte wohl niemand erwartet, welch fester Baustein im Münchner Kulturleben es zwei Jahrzehnte später einmal sein würde. Dabei hatten die Veranstalter trotz ihres geradezu visionären Gespürs für aktuelle Popentwicklungen immer wieder auch mit Problemen zu kämpfen, die so ein Festival trotz der großen Akzeptanz von Seiten der auftretenden Künstler und von Seiten der zahlreichen Besucher durchaus hätten kippen können. Darum sollte man zum nunmehr 25. Digitalanalog-Festival den Erfolg desselben nicht nur am stets spannenden Programm festmachen, das zwei Tage lang den Besuchern – zum freien Eintritt noch dazu – die Möglichkeiten einer sich stets weiter entwickelnden Popkultur mit all ihren Spielarten präsentiert. Vielmehr sollte man die Veranstalter auch dafür loben, mit wieviel Ideenreichtum, Witz und Mut sie die unterschiedlichsten Hürden in der Geschichte des Festivals zu bewältigen wussten. Dafür und überhaupt für das Engagement, mit dem die Veranstalter alljährlich das vielleicht spannendste Festival dieser Stadt organisieren und durchführen, darf man dann auch ruhig dankbar sein. So, wie man sich auch beim Kulturreferat der Landeshauptstadt München für die Unterstützung bedanken darf. Allerdings sollte man auch anerkennen, wie wichtig das Digitalanalog-Festival auch für das Funktionieren einer Stadtgesellschaft geworden ist. Indem es nämlich ein weit gefächertes Programm zum freien Eintritt anbietet, ermöglicht es ausnahmslos allen interessierten Menschen die Teilhabe an Kultur.
Das Festival, das heuer wieder das gesamte Muffatwerk bespielt, schafft also einen Kulturort, der allen zugänglich ist, und darum auch ein Ort der Begegnung ist. In einer Zeit aber, in der böse Kräfte versuchen die Gesellschaft zu spalten und die von ihr erkämpfte Demokratie zu schwächen, braucht es umso mehr solche Orte der Begegnung. Sie zu fördern ist darum auch keine großzügige Geste der Gesellschaft, sondern ihre notwendige Selbstverteidigung. Trotzdem ist auch dieses Festival nicht selbstverständlich. Schließlich könnten jederzeit Unterstützungen wegfallen, könnten Fördermittel gekürzt werden und könnten Veranstalter, die all die Jahre sämtliche aufkommende Schwierigkeiten raffiniert zu überwinden wussten, auch mal resignieren. Das aber würde bedeuten, dass München sein wahrscheinlich auch schönstes Festival verliert, das auch heuer wieder herausragende Musiker und großartige Visual-Artists zusammenführt, so dass ohnehin mitreißende Konzerte und aufregende Visuals zu inspirierenden Gesamtkunstwerken verschmelzen. In Solchen mögen zwar bildende Künstler mit ihrer Lichtkunst auf eine ohnehin schon vorgegebene Musik reagieren, trotzdem sind sie hier keine Dienstleister, wie es in anderen von der Musik dominierten Konzerten gängig ist. Auf dem Digitalanalog-Festival begegnen die Bildkünstler den Klangkünstlern auf Augenhöhe, wie man so schön sagt. Darüber hinaus können die Festivalbesucher sich auch selbst an einigen dafür extra zur Verfügung Installationen ausprobieren, oder in ruhigerer Umgebung in den Studios aktuelle Videoarbeiten anschauen.

Dirk Wagner (Süddeutsche Zeitung / m94.5)
für den Digitalanalog e.V.

Raketenumschau

Herzlich Willkommen zur Raketenumschau. Die Show in Stereo und Farbe! Die Farben sind orange, rot und Leder. Jacken. Die Temperatur: heiß, die Stimmung: Extase, die Noten sind: L, Q, P und J und eine 1-. Kleidergröße: perfekt, Käsesorte: Alternative Rockfort, Frisuren: ausreichend.
Die Gitarren haben mindestens Sound, die Drums eine unglaubliche Anzahl von Takten. 9 von 10 Astronaut:innen empfehlen das. Mach die Tabs zu, log dich aus und erzwinge das Runterfahren.

raketenumschau.de

WhåZho

Sie standen im Proberaum und hatten Ihren ersten Gig, keinen Gitarristen und keine Songs … dies war der Auslöser für den fulminanten Start von WhåZho 2015. Der Looper wurde Ihr bester Freund und viele weitere Gerätschaften gesellten sich dazu – das Motto „Mehr ist Mehr“ wurde eine Zeit lang großgeschrieben und Gutfeeling Records die Homebase. Bestehend aus Philip Groß (Drums, Samples, Effekte, Glockenspiel) und Christian Riedel (Bass, Synthies, Loops & Effekte), bewegen sie sich mit vorwiegend instrumentalen Songs durch sämtliche Genres und Stilrichtungen und rauschen mit Faszination für effektreiche Loops und Samples durch die Provinzmetropolen, um zu zweit eine digital/analoge Klangwelt zu erschaffen.

whazho.de

New Rivals

new.rivals zählen aktuell wohl zu den heißesten Eisen im Münchner Indie-Feuer. Die Band bringt die eingestaubte Szene mit großem Songwriting, Mitsing-Refrains und jeder Menge Energie zurück in die Gegenwart und teilte die Bühne schon mit großen Namen wie Bausa. Dabei lassen sie sich nicht strikt in eine Schublade stecken, sondern machen das, worauf sie gerade Bock haben. Frei nach dem Motto: Es gibt keine Regeln – Wir sind für eine gute Zeit hier. Wer nicht tanzt, ist selber Schuld.

newrivals.de

Fox & Grapes

Alles niederbrennen, alles löschen, alles auf Anfang. Fox & Grapes haben eine Vergangenheit, Wurzeln in verschiedenen Bands. Aber mehr als einen kleinen Schulterblick gestatten Fox & Grapes nicht. Stattdessen stellen sie den Hörer auf die Probe. Denn die elektronischen, melancholischen und kraftvollen Sounds, die sich mal schwermütig, mal leichtfüßig geben, brechen in sämtliche Richtungen aus. Fox & Grapes erzählen Geschichten – ehrlich und ungefiltert: von krankhafter Liebe, unsichtbaren Mauern und tiefen Selbstzweifeln. Sie lassen Disharmonien in opulenten Schauern regnen, ohne jeden durchdringenden Blick hinter die menschlichen Fassaden zu verlieren. Musik, die Mut erfordert. Denn sie verlangt, sich seinen Emotionen zu stellen – und sich ihr ganz hinzugeben.

foxandgrapes.net

Ambient Waves

Für uns vom Lab bietet die Videokunst eine einzigartige Möglich-keit, unsere Wahrnehmung der Umwelt zu erforschen und zu erweitern. Durch die Manipulation von Bild, Zeit und Raum kann die Videokunst den Zuschauern neue Perspektiven auf seine Umwelt eröffnen und Gedanken und Emotionen auf eine Art und Weise hervorrufen, die traditionelle Kunstformen möglicherweise nicht erreichen können.

ambient-waves-cosmic-music-festival.de

dRescHWerk.KoLLekTiV

Zitat der Süddeutschen Zeitung, Juni 2019 „…Wer auf das Portfolio von Dreschwerk.Kollektiv blickt, dem wird sofort klar, dass das zehnköpfige Team eine Sache besonders gut kann: Die perfekte Party veranstalten. Seit 2012 versorgen sie die Club-Szene mit Licht- und Videoinstallationen, sowie mit DJs.“(Aylin Dogan) DANKE! 😀 Auch bei Digitalanalog wird es dieses Jahr entsprechenden VJ-Support geben. Da es bestenfalls nur an der Oberfläche kratzt, das in Worte zu fassen, gilt einmal mehr: Kommen, sehen, hören! Love your Video <3

dreschwerk.de