Uwe Rottluff (wellenvorm) ist Modular Synthesizer Musiker aus Chemnitz. Seine urgewaltigen analoge Synthesizer Klangkaskaden treffen auf den Gesang des Trautoniums und schaffen eine archaische Sinfonie wie von einer anderen Welt und Zeit stammend.
Zitat der Süddeutschen Zeitung, Juni 2019 „…Wer auf das Portfolio von Dreschwerk.Kollektiv blickt, dem wird sofort klar, dass das zehnköpfige Team eine Sache besonders gut kann: Die perfekte Party veranstalten. Seit 2012 versorgen sie die Club-Szene mit Licht- und Videoinstallationen, sowie mit DJs.“(Aylin Dogan) DANKE! 😀 Auch bei Digitalanalog wird es dieses Jahr entsprechenden VJ-Support geben. Da es bestenfalls nur an der Oberfläche kratzt, das in Worte zu fassen, gilt einmal mehr: Kommen, sehen, hören! Love your Video <3
Die Geschichte der Visualisation ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Hochglanz oder Matt? Farbe oder Schwarzweiß, Hochkant oder Quer? First Picture Show ever? Out of Style oder Hauptsache im Rahmen?
„So may I introduce to you the act you‘ve known for all these years. Visuals since 1991, Veejay in the Sky, no Diamonds: FUTURFOTO! Entwickelt laufend(e) Bilder in Echtzeit.“
„Thank you. It‘s wonderful to be here. You‘re such a lovely audience, I‘d love to take you home! I don‘t really want to stop the show. I‘m sorry but it‘s time for me to go.“
„Ach schade. Next picture, please! Oh, Ersatzflüssigkeit?“
Ich habe das VJing als Kunstform während meines Studiums an der LMU durch die Arbeiten meiner Kommiliton:innen entdeckt. Ich war einfach von ihren Werken bezaubert und wollte mich unbedingt selbst daran versuchen. Die Chance dazu ergab sich schließlich letztes Wintersemester — meinen ersten Auftritt hatte ich im Februar bei einem Harry Klein Live-Stream. Es war Liebe auf den ersten Blick! Es fasziniert mich, wie ein Kunstwerk durch die Zusammenarbeit von VJs und DJs live entsteht und die Besucher:innen es gleich beobachten können. In meinen Sets experimentiere ich mit sowohl handgezeichneten, computergenerierten Visuals, als auch Videoaufnahmen.
Nas kommt aus Kyiv, Ukraine. Während ihres Studiums hat sie ihre erste Bekanntschaft mit VJ-ing durch das gleichnamige Seminar an der LMU gemacht, und seitdem kann sie ihr Leben ohne nicht mehr vorstellen! Musik hat sie ihr ganzes Leben fasziniert und durch alle Zeiten begleitet. Aber die Fusion aus Musik und synchronisierten Visuals bringt einen ganz besonderen Touch zu der Wahrnehmung vom Gehörten im Ganzen! Dank Harry Klein und dem Institut für Kunstpädagogik (LMU) konnte sie ihre ersten VJ-ing-Schritte machen. Sie experimentiert vor allem mit rotoskopieren Sachen, aufgezeichneten und 3D Materialien und erforscht das schöne und verlockende Unbekannte durch ein Midi-Controller und ihren Laptop.
Wer einen Fixpunkt sucht, wird keinen finden. VJ Sicovaja lässt die Bilder in den Synapsen schmelzen wie das Zelluloid alter Filmschnipsel. Die Schülerin von Ultraschall-Legende Highflyer bespielt heute neben ihrer Heimatstadt München internationale Leinwände und LED-Walls (Paris, Luxemburg, Marokko). Angefangen hat alles in 2007 als Teil des Formats YumYum in der Registratur. Kurz darauf folgten erste Aufritte im Ausland. Heute ist sie Resident im Harry Klein sowie im Pacha München. Für das Digitalanalog ist sie seit über 15 Jahren Leiterin des VJ Departments. Durchtrieben anders ist das Motto, eine vorhersehbare Linie sucht man vergebens. Kunst – ein Ausdruck des ewigen Wandels der Gegenwart – alte Filmsequenzen und Farbmuster von 2022.
Multimedia-Creative-Engine, Web-Programmierer, Designer definiert seine Arbeit als „dirty-glamour“. Seine Herangehensweise an Vjing ist gekennzeichnet durch einen massiven Einsatz von gewachsenem und unreinem Fotomaterial und einfachen 3D-Objekten. Kontinuierliche Sequenzen, Wiederholungen, horizontale Entwicklung von Bildern, Icons, Linien, Punkten. Begleitet die Band WhåZho.
In einer live audio-visuellen Performance und Rauminstallation erkundet der LASERJAM eine direkte, nicht-symbolische und synästhetische Beziehung zwischen Klang und Bewegtbild. Durch die gewollte Nutzung der für die Allgemeinheit obsoleten Medien- Technologien geht es in den kritischen Dialog mit dem historischen Erbe des Sehens und Hörens durch technische Mittel. Die musikalische Besetzung entspringt einer dynamischen Kombination aus klassischen Fragmenten, Blues Schematiken, Jazz-Rock, Intelligent Dance Music, Electronica und Noise. Die eigens gebaute „digital-analoge“ Steuerung manipuliert oszillierende Laser-Lichtfiguren und bringt einen in einen audio-visuell immersiven Zustand.
Der Trailer für das Festival 2022 wurde von der VJane Sicovaja mit den Gestaltungselementen von visualMAFIA auf den Soundtrack von Stefan Holmeier getaktet. Gezeigt wird der Trailer im Vorfeld zur Bewerbung des Festivals sowie vor Ort auf dem Festival – z.B. zwischen den Auftritten und in den Umbaupausen.